Barocktabernakel

Bis zu vier Schichten an alten Tapeten haben sich in den Schubladen und hinter den Türen des Tabernakels über drei Jahrhunderte angesammelt. Davon wurden alle entfernt und das Holz innen klassisch mit Schellack gestrichen.

Klassisch abgebrochene Furnierteile werden neu ergänzt. Dafür wird 4mm dicke Nussfurnier mit Knochenleim aufgeleimt.

Unzählige Schraubzwingen von bis zu 50 Zentimeter Tiefe sind notwendig, um die schadhaften Stellen am unteren Korpus zu fixieren und fehlende Furnierteile der Intarsien zu ergänzen.

So sauber und ordentlich sehen die konvex und konkav geschwungenen Schubladen nach dem entfernen der Tapetenschichten aus. Schellack bietet dem Innenleben Schutz vor Verschmutzung und seidenmatten Glanz.

Stolze 33 Schubladen beherbergt der Schreibtabernakel aussen und auch innerhalb der Schreibklappe. Alle davon teils geheim oder klassisch mit Schlüssel versperrbar.
